| Glück im Unglück |
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| Geschrieben von: Ralf Wölfel |
| Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 15:15 Uhr |
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Eine Woche vor dem Festtermin 2010 begannen wir unser Zelt auf dem neuen, zukünftigen Festplatz aufzubauen. Als alles vermessen und geplant war, wie wir die Feststadt aufbauen, ging es auch gleich los mit unserem Festzelt, dem Bratwurststand und die Strom und Wasserversorgung wurde auch aufgebaut. Mittlerweile war es dann Mittwoch Abend und wir beschlossen, da wir gut im Zeitplan lagen, am Donnerstag mit dem Aufbau auszusetzen.
Leider gab es in der Nacht so heftige Sturmböen, dass wir am nächsten Morgen die hälfte unseres Bratwurststanddaches vermissten. Also mussten wir doch nochmal auf die Suche gehen, aber ohne Erfolg. Mittlerweile fing es so stark zu regnen an, das innerhalb von einer Stunde die Kösseine soweit anstieg, dass sie über die Ufer trat und durch unser Zelt Wassermassen in Höhe von 30 cm durchschossen.
Nun standen wir vor der Frage: absagen oder durchziehen ? ... Als es gegen Nachmittag dann zu Regnen aufhörte, und da am Samstag / Sonntag super Wetter angesagt war, beschlossen wir: Wir verlagern unser Fest auf den kleineren Platz der geschottert war und stellen mehrere kleine Zelte auf. Nachdem am Freitag Früh die Wassermassen wieder zurückgegangen waren, fanden wir auch unser Dach in der Kösseine wieder und wir machten uns an die Arbeit das Komplette Fest wieder abzubauen und auf dem andern Platz wieder aufzubauen. Als wir am Samstag Mittag dann endlich sagen konnten das Fest steht wieder, waren Alle sehr erleichtert.
Zum Glück konnte wir auch diesmal dem Wetterbericht Glauben schenken, denn es war ein super Wetter, und wir konnten 2 Schöne Fest-Tage erleben. Als sich am Sonntag dann die Letzten Gäste verabschiedeten und wir beim Aufräumen waren, kam dann plötzlich und unverhofft der 2. Schlag... Innerhalb von Sekunden begann das nächste Unwetter und bis wir an den Sonnenschirmen ankamen, flog schon alles durch die Luft. Nun hing jeder an einem Schirm und wir hörten nur noch bbbrrrrrrt und unser Bratwurststanddach flog zum zweiten mal, trotz doppelter Sicherung, in hohen Bogen und mit lautem geschepper durch die Luft. Also wieder Nachtschicht... - Als wir dann alles Unwettersicher verstaut hatten, sanken wir föllig entkräftet in unser Betten.
Am Montag begann dann wieder der Abbau der aber Reibungslos über die Bühne ging. Vielen Dank an alle Helfer und an alle Besucher. Ich hoffe es hat Jedem gefallen und wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.
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